Der französische Fotograf Franck Socha hat eine zweifachen Zugang zum Meer: einen romantischen und einen sportlichen. "Ich kann manchmal Stunden am Strand verbringen, fasziniert von der magischen Mechanik der Wellen. Alle Kräfte der Natur faszinieren mich: Der Wind, der Schnee, der Regen, die Blitze, die Stürme", erklärt er.
Franck entdeckt das Windsurfen im Alter von 11 Jahren an einem Strand in der Picardie. Seitdem hat der sinnliche und robuste Seemann nicht aufgehört zu trainieren. Wo er auch ist, er hat immer sein Brett zur Hand um der perfekten Welle aufzulauern. Seine Leidenschaft und seine Liebe zu diesem Sport helfen ihm, die beste Position bei Aufnahmen von Surfern oder Kitesurfern in voller Aktion zu finden.
Im November 1969 in Amiens, im Norden Frankreichs, geboren, probiert Franck in seiner Jugend viele Sportarten wie Eishockey, Handball, Fußball, Windsurfen, oder Snowboarden aus, das er später in den französischen Alpen unterrichten wird. Überdies ist er auch ein versierter Stuntman.
Aber Franck war auf der Suche nach Dingen, die ihn noch mehr mitreißen würden. "Während dieser sportlichen Aktionen entdeckte ich die Fotografie. Ich unterbrach also mein Sportlehrerstudium und kaufte einen Apparat."
Nach mehreren Jahren gewissenhafter Studioarbeit, in denen er sich vielen Themen nach widmet und dabei einen Abstecher in die Werbung macht, wendet er sich 1997 der Pressefotografie zu und schließt sich der weltweit bekannten Agentur "Gamma" an.
Für Gamma berichtet Franck vom America`s Cup 2000 - sein erstes wichtiges Segelereignis. Während dieses Auftrags, der sechs Monate dauert, wird Sir Peter Blake auf Franck aufmerksam - Blake ist bekannt seine Intuition und seine Gabe, menschliche Qualitäten zu erkennen. Im Jahr 2001 lädt Peter Blake Franck ein, ihn und seine Mannschaft an Bord der "Seamaster" auf eine Amazonasexpedition zu begleiten.
Im September 2003 wird er der offizielle Fotograf des Louis Vuitton Cup und begleitet die Mannschaft der K-Challenge als Exklusivfotograf für den 32. America's Cup 2007. Während der letzten zwei Jahre ist er zudem der Autor verschiedener Reportagen über das Kitesurfen.
Francks Stil ist anders als der seiner Berufskollegen. Er ist immer auf der Suche nach dem überraschenden Bild. Franck beobachtet aufmerksam und zögert den Druck auf den Auslöser so lange hinaus, bis er absolut zufrieden ist. Er versucht gerne, perfekter Harmonie mit der Aktion zu erreichen, vielleicht weil er Musikliebhaber ist. "Die Musik ist nicht nur ein Zeitvertreib. Ich kann nicht ohne sie leben. Sie hilft mir zu leben." Franck arbeitet auch für "Label Bleu", ein Label, das auf Jazz und World Music spezialisiert ist.
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